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Orgelbauer - Kunst und Technik in Harmonie


Rhöner Orgelbauer zählen zu den international gefragten Koryphäen
 

Urspringen Königin der Instrumente wird sie genannt. Ihr Bau hat in der Rhön eine Tradition, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Bekannte Orgelbauer - Familien haben in dieser rauen Gegend ihren Sitz und landesweit einen klangvollen Namen. Auch heute noch entscheiden sich junge Menschen, das Handwerk des Orgelbauers zu erlernen.
Der Traum von steiler Karriere und schnell verdientem Geld spielt für sie keine Rolle. schon eher die Aussicht, die eigene Kreativität voll auszuleben. "Wenn das Werk vollendet ist, ist das ein tolles Gefühl", sagt Tobias Orf dazu. Vor wenigen Monaten hat der 20-Jährige seine Gesellenprüfung abgelegt. Auf die richtige Spur hat ihn die Liebe zur Musik gebracht. Seit seinem siebten Lebensjahr spielt er Klavier und Posaune. Handwerkliche Begabung und Begeisterung für moderne Computertechnik kamen hinzu.

Orgelbauer 

Diese Mischung braucht es: "In kaum einem anderen Beruf lassen sich meine Interessen so eng miteinander verbinden", erläutert Orf. Alte Handwerkskunst und moderne Technik gehen beim Orgelbauer eine harmonische Verbindung ein.
   Da in seinem Heimatort Urspringen das traditionsreiche Unternehmen Orgelbau Hey seinen Sitz hat, war der berufliche Werdegang von Orgelbauer Tobias Orf vorgezeichnet. Nach dem Praktikum und dreieinhalbjähriger Lehre steht er nun als Jung - Orgelbauer hier in Lohn und Brot. Jetzt will er Erfahrung in den vielfältigen Aufgaben im Orgelbau von der Konstruktion bis hin zur Intonation ist das Wissen und Können von Fachleuten gefragt.
   So einer ist Orgelbauer Kollege Klaus Schmitt-Konhäuser. Mehr als ein Vierteljahrhundert hält er Hey die Treue. "Er ist eine Koryphäe in der Mechanik, seine Meinung ist international geschätzt", urteilt Firmenchef Herbert Hey über seinen Mitarbeiter. Qualität garantiert langfristigen Erfolg und sichert die wirtschaftliche Basis des Betriebes.
   Regional und bundesweit bedeutende Aufträge wurden und werden in den Produktionshallen in Urspringen ausgeführt. Darunter der Neubau der
Kreuzberg-Orgel und der Mellrichstädter Pfarrkirche St. Kilian, sowie die Restaurierung der historischen Rupert -Orgel in Leina (Thüringen), die um 1740 erbaut wurde.
   An ihrem Platz in der Pfarrkirche St. Kilian steht bereits die Mellrichstädter Orgel. Ein Werk, auf das Orgelbauer Meister Erhard Hey stolz sein darf. Der Bruder vom Firmenchef Herbert Hey, der sich um Konstruktion, Technik und das Geschäftliche kümmert, ist der Intonateur der Firma: "Meister des Klangs", so darf sich der 46-Jährige mit Fug und Recht nennen.
   Auf dieser Stufe wird der Beruf vollends zur Berufung. Auf sein Gehör und Gespür kommt es an, ob das Werk nach den vielen technischen Arbeitsgängen seine volle klangliche Reife erlangt. "Der Intonateur prägt die Klanggestallt der Orgel", erklärt der Meister.
   Inspiration, künstlerische Kreativität, Begabung und lange Jahre Erfahrung in allen Bereichen des Orgelbaus sind die wichtigsten Voraussetzungen.
   "Der Klangkreis muss sich schließen, um dann zur vollen Wirkung zu kommen. Da hat jeder Orgelbauer seine eigene Mixtur", verrät Orgelbauer Erhard Hey. Wie die Großen der feinen Küche ihre Würzmischungen hüten,  gibt auch ein Orgelbau-Meister seine Geheimnisse nicht preis. Die Güte der Mixtur von Erhard Hey war erst im Frühjahr hörbar, als im Rahmen eines Festgottesdienstes die Mellrichstädter Orgel in der Pfarrkirche St. Kilian eingeweiht werden konnte.
   Zu Ostern 2005 kommt es zum nächsten großen Auftritt. Vor einer großen Zuhörerschaft, darunter kirchliche Würdenträger sowie Gönner aus Politik, Kultur und Wirtschaft, wird die neu gebaute Kreuzberg-Orgel am heiligen Berg der Franken erstmals ertönen. Seit Oktober 2003 war die Firma Hey mit diesem Auftrag beschäftigt. Nun schließt sich in wenigen Monaten auch dieser Klangkreis.
    Und Jung - Orgelbauer Tobias Orf, Mechanik-Spezialist Orgelbauer Klaus Schmitt-Konhäuser, die Orgelbaumeister Herbert und Erhard Hey sowie die ganze Belegschaft dürfen wieder das "erhebende Gefühl" spüren, ein großes Werk vollendet zu haben für Generationen. Das aber zählt mehr als eine steile Karriere und der schnell verdiente Euro.    
 

Die Orgel auf dem KreuzbergDie Orgel in MellrichstadtDie Orgel in LeinaOrgelbauerOrgelbauer auf dem Kreuzberg


Orgelbauer - Kunst und Technik in Harmonie
Von Thomas Schubert, aus dem Zeitungsmagazin "Impuls - Im Landkreis Rhön-Grabfeld".